Hurghada, a travel diary

Ihr Lieben! Letzten Monat sind Tom und ich nach Hurghada geflogen. Für mich war es das erste Mal, dass ich außerhalb von Europa gereist bin. Ich war nervös. Nicht nur, weil eine Reise in ein Land, welches ich absolut nicht kenne, bevorstand. Sondern auch wegen meiner Flugangst. Und viel wichtiger- ich hatte Angst! Hier in Luxemburg fühle ich mich sicher. Vielleicht mag das für manche etwas leichtgläubig und blöd klingen, aber ich fühle mich hier, als könnte mir hier nichts passieren. Nun hieß es, wir reisen nach Ägypten. Ein Land, dessen Namen wir ständig in den Nachrichten hören. Und plötzlich kommen einem solche Gedanken „Vielleicht sollten wir besser zu Hause bleiben?“ und „Ist es überhaupt sicher genug dort Urlaub zu machen?“. Wie ihr seht haben wir die Reise gemacht, es war schön und seltsam und komisch zugleich und ich möchte in diesem Hurghada a travel diary meine Erfahrungen mit euch teilen.

Bevor ich anfange, hier gibt es eine Sommerurlaub Packliste. Diese, könnt ihr euch abschreiben oder ausdrucken und sie zur Hilfe nehmen wenn ihr euren Koffer packt. Für Hurghada oder im allgemeinen Ägypten braucht ihr unbedingt einen Reisepass!! Ich habe zwar auch Leute am Flughafen gesehen, die nur einen Personalausweis hatten, aber darüber sind die Kontrolleure nicht wirklich froh. Außerdem braucht ihr ein kostenpflichtiges 30-Tage-Visum. Besondere Impfungen oder spezifische medizinische Vorkehrungen sind nicht notwendig. Kein Leitungswasser trinken!!! Und packt euch auf jeden Fall Medikamente gegen Durchfall, Übelkeit und Bauchkrämpfe ein. Die Währung ist ägyptisches Pfund– wenn ihr in die Touristenregion am Roten Meer reist, braucht ihr eure Euros nicht zu wechseln. In allen Hotels werden dort Euros und sogar auch US-Dollar angenommen.

Geflogen sind wir von Luxemburg nach Hurghada mit Luxair. Übernachtet haben wir im Hotel Amwaj Blue beach Resort & Spa- es ist etwas weiter weg von Hurghada selbst, relativ günstig und ich kann es euch nicht wirklich empfehlen. Trotz freundlichem Personal, sauberem Zimmer und schöner Pool-Anlage, würde ich mir bei meinem nächsten Hurghada Aufenthalt ein Hotel der Mittelklasse aussuchen.

Wir sind am Dienstag gegen 16:45 Uhr gelandet und hatten dank unserem Reiseveranstalter schon einen klimatisierten Bus bereit stehen, der uns zum Hotel gebracht hat. Im Bus haben wir einen Umschlag bekommen mit den Infos zu den Touren, die wir buchen konnten. Wir haben uns das unterwegs angeschaut und uns für drei Aktivitäten entschieden- Mahmya paradise island, Wasserpark und Quad in der Wüste fahren. Um 18:30 Uhr sind wir dann auch endlich im Hotel angekommen. Am ersten Abend haben wir nicht mehr viel gemacht- wir haben im Restaurant vom Hotel gegessen, haben unsere Koffer auf unser Zimmer gebracht und sind anschließend noch etwas an die Bar trinken gegangen.

Mittwoch

Unser erster richtiger Urlaubstag und den haben wir erst einmal damit verbracht in den Pool und ins Meer zu hüpfen, unsere drei Aktivitäten zu buchen, die Sonne auf uns scheinen zu lassen und unser Hotel zu erkunden. Viel zu sehen gibt es beim/rund ums Hotel nicht. Alles was man braucht, hat man an der Hotelanlage. Diverse Restaurants, kleine Shops, Apotheke, Pool, Meer.. Man muss das Hotel also nicht unbedingt verlassen.

Donnerstag

Am frühen Morgen sind wir vom Hotel abgeholt und in die Wüste gebracht worden zum Quad fahren. Es war eine interessante Erfahrung, Tom hat es geliebt, ich eher weniger. Da dort eine steinige Wüste ist, war die Fahrt mit dem Quad dementsprechend unsanft. Anschließend durften wir auch noch kurz auf einem Dromedar reiten, was mir persönlich, extrem gut gefallen hat. Es war zwar wirklich nur ein sehr kurzer Ritt, aber es war ein tolles Erlebnis. Gegen Mittag ging es dann zurück ins Hotel, es gab Mittagessen und dann ging es für uns beide wieder in den Pool. Am Abend habe ich dann leider ein bisschen Bauchschmerzen bekommen und was mit leichten Schmerzen angefangen hat, wurde dann in der Nacht schlimmer. Ich bin aufgewacht und hatte höllische Bauchkrämpfe. Bin bestimmt hundert Mal vom Bett zur Toilette und zurück gerannt. Bin durchs Zimmer gelaufen, gerollt, gekrochen- doch die Schmerzen wollten nicht verschwinden. Tom ist dann mitten in der Nacht zur Hotelrezeption gegangen und hat dort von einem Arzt Medikamente für mich bekommen. Etwas gegen Durchfall und etwas gegen die Bauchkrämpfe. Irgendwann musste ich mich dann auch noch übergeben und da war das Schlimmste geschafft. Ich hatte zwar noch immer starke Bauchkrämpfe aber immerhin konnte ich für ein paar Stunden schlafen.

Freitag

An diesem Tag sollten wir eigentlich in den Wasserpark fahren. Da es mir aber nicht wirklich gut ging, haben wir die Sache wortwörtlich ins Wasser fallen lassen. Ich bin den ganzen Tag im Hotelbett liegen geblieben, habe geschlafen, mich ausgeruht und Tom, neben mir, hat den ganzen Tag Netflix geschaut.

Samstag …

Ging es mir wieder ein bisschen besser und wir konnten in den Wasserpark fahren. Toller Tag, mega coole Rutschen und wieder top organisiert.

Sonntag

Der wahrscheinlich schönste Tag vom Urlaub. Wir wurden am Hotel abgeholt und haben einen Ausflug auf die Insel Mahmya (auch paradise island genannt) gemacht. Und die Insel ist wirklich ein absoluter Traum. Tiefblaues und türkises Wasser, weißer Strand und ein strahlend blauer Himmel, der sich am Horizont in das offene Meer verläuft. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich schnorcheln. Ich hatte riesengroße Angst. Wegen Respekt dem Meer gegenüber. Aber wir durften erst einmal kurz üben, dort wo wir noch alle Boden unter den Füßen bekommen haben. Danach ging es raus aufs offene Meer und ich hatte wieder Angst und ich hatte von den Flossen große Schmerzen an den Füßen und mir kam der Film „Open Water“ in den Sinn. Aber es war eine der schönsten Erfahrungen die ich bisher in meinem Leben machen durfte. Und wahrscheinlech hat diese Angst es nur noch schöner gemacht. Denn getrieben von dieser Angst bin ich ins Wasser gesprungen, habe wundervolle Korallen und Fische gesehen und war danach stolz wie Oskar, dass ich meine Komfortzone verlassen hatte!

Danach gab es noch Mittagessen auf der Insel (inklusive) und wir konnten die Zeit noch ein bisschen genießen. Am frühen Abend sind wir wieder mit einem Boot von der Insel abgeholt worden und sind dem allerschönsten Sonnenuntergang entgegen gefahren. Ich habe versucht alles einzuatmen, den Moment, die Glückseligkeit, die Wellen, die am Boot abgeprallt sind, die Meerluft, einfach alles. Und am liebsten hätte ich die Zeit angehalten. Ich war glücklich. Und ich hatte das Gefühl, die Menschen um mich, die auf diesem Boot waren, auch. Alles war so friedlich und so schön.

Montag

Den letzten Tag vor unserer Abreise haben wir wieder im Pool und am Meer verbracht.

Travel Diary Video

… für alle die nicht so auf Worte stehen und sich lieber Videos anschauen:

 

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